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CALIDUS
  
Dipl.-Phys.-Ing. D. Oberhoff • Tel: 0211 / 6707 - 207 • E-Mail:
dietmar.oberhoff@bfi.de
 

 

B-1

Anordnung der EMAT-Wandler zur Prüfung von Kantenrissen an heißen Brammen

B-2

Magnetpulverprüfung eines natürlichen Kantenrisses


B-3

Bildschirmfoto des zugehörigen Ultraschall-Signals

 

 


Berührungslos arbeitendes Prüfsystem zur Detektion und Darstellung
oberflächennaher Risse an heißen Stranggußbrammen

Zur automatischen Detektion und Darstellung von Oberflächenfehlern (Rissen) in Stranggußbrammen wurde das rechnergestützte Prüfsystem CALIDUS entwickelt.

Dieses System bietet den Vorteil, daß es durch den

Einsatz von elektromagnetischen Ultraschallprüfköpfen berührungslos und koppelmittelfrei arbeitet. Das Prüfsystem ist ausgelegt für die Detektion von Oberflächenrissen und oberflächennahen Rissen an Brammen mit einer maximalen Oberflächentemperatur von ca. 700°C. Zur Ultraschallprüfung werden spezielle Oberflächenwellen ("Rayleighwellen") benutzt, so daß ein hohes Fehlernachweisvermögen erreicht wird. Die gesuchten Kantenrisse an Brammen können auch bei schwierigen Randbedinungen (Oszillationsmarken, Restzunder) sicher und reproduzierbar detektiert werden.


Technische Daten

Parameter des zu prüfenden Teils

  • zu prüfende Erzeugnisse: Brammen, Grobblech (Materialdicke > 50 mm)
  • maximale Temperatur: < Curie-Temperatur (legierungsabhängig [für Stahl ca. 768° C])
  • Oberflächenbeschaffenheit: kein loser Zunder (einfache Dampfhochdruckreinigung bei starkem Zunder)
  • Oberflächenrauhigkeit: < ± 2 mm (Gießmarken, Oszillationsmarken)

Fehler-Parameter

  • Fehlertypen: Kantenrisse, Risse im Bereich der Ober- und Unterseite
  • minimale Rißtiefe: 1 mm - 2 mm (abhängig von der Oberflächenrauhigkeit)
  • Detektierbare Fehlerfläche: < 4 mm2 (abhängig von der Oberflächenrauhigkeit)
  • Detektierbare Rißlagen: bis 40 mm unter der Oberfläche (Oberflächen- und oberflächennahe Risse)