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 Originalprofil
 mit 5 bis 36 mm bandpaßgefiltertes Profil
 langwelliger Anteil des Leistungsspektrums
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Die Oberfläche von Feinblech kann unerwünschte langwellige Strukturanteile aufweisen. Ihre Analyse und Bewertung erfordert die Erfassung der Oberflächenstruktur über unüblich großen Längen bzw. Flächen mit hochgenauen Bezugebenenmeßsystemen. Langwellige Strukturanteile in Walzrichtung, sogenannte Querwellen, können als Form- oder Dickenabweichungen vorliegen. Da ihre Amplituden nur wenige Mikrometer betragen, sind sie auf dem Feinblech infolge der kürzerwelligen Oberflächenrauheit kaum zu erkennen. Üblicherweise werden sie durch Anschleifen der Oberfläche sichtbar. Tastet man die Oberflächenstruktur ab, lassen sich durch geeignete Filtermethoden die Querwellen visualisieren und nach Amplitude und Wellenlänge analysieren. Eine Erfassung der Feinblechober- und der gegenüberliegenden -unterseite ermöglicht eine getrennte Analyse der vorliegenden Form- und Dickenabweichungen. Die Analyse der vorliegenden Oberflächenstrukturen stellt eine wichtige Grundlage für die Ermittlung deren Ursachen dar (siehe Abteilung Anlagentechnik)

Langwellige Strukturanteile von querwellenbehaftetem Feinblech
a) mit Scanner erfaßte angeschliffene Feinblechoberfläche, b) Aufsicht und´ c) Seitenansicht der dreidimensional erfaßten und visualisierten Querwellen
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