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Arbeitsgebiete / Prozess- und Anlagenautomatisierung / Regelungsbewertung
Bewertung der Performance von Regelungen in Automatisierungssystemen
  
Dr.-Ing. Mohieddine Jelali • Tel: 0211 /  6707 - 218 • E-Mail:
mjelali.web@bfi.de
 
 


Ein wesentlicher Bestandteil von Automatisierungssystemen sind Basisregelkreise (wie z. B. Positions- oder Druckregelungen) und technologische Regelkreise (wie z. B. Dicken- oder Planheitsregelungen). Im Allgemeinen gibt es eine große Anzahl solcher Regelungen, die einen unterschiedlichen Einfluss auf die Produktqualität und die Produktivität eines Systems haben. Eine grundlegende Voraussetzung für eine optimale Produktqualität und eine hohe Produktivität ist, dass möglichst alle wichtigen Regelkreise optimal eingestellt sind. In der Praxis werden die Regler bei der ersten Inbetriebnahme bzw. bei einer Modernisierung eingestellt. Meistens werden sie jahrelang nicht an die sich ständig verändernden Prozesseigenschaften und das immer wieder modifizierte Produktspektrum angepasst.

Um die Performance (Güte) der Regelkreise zu überwachen, werden Methoden und Werkzeuge des „Control Performance Monitoring“ herangezogen werden. Diese erlauben sporadisch oder laufend, die Güte von Regelkreisen zu bewerten. Dies geschieht, indem bestimmte Kennzahlen oder Gütemaße errechnet werden und diese Kennzahlen mit denen von optimal eingestellten Reglern verglichen werden. Wird eine schlechte Regelgüte diagnostiziert, können Maßnahmen zur Modifikation der Reglereinstellung oder zum Entwurf eines Reglers mit geänderter Reglerstruktur abgeleitet werden. Die Tools wurden bereits zur Bewertung der Dickenregelung an einer Kaltwalztandemstraße eingesetzt.