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Die Überwachung der Kokillenwandtemperatur kann u. a. genutzt werden zur Erkennung von Störungen des Strangschalenwachstums (Kleber), zur Vermeidung von Durchbrüchen und der Beurteilung der Homogenität der Wärmeabfuhr. Jedoch erfordert die derzeit übliche thermische Überwachung der Kokillenwand mittels Thermoelementen einen hohen Installationsaufwand, so dass insbesondere bei Langprodukten eine wirtschaftliche Nutzung nicht möglich ist.
Als kostengünstige Alternative entwickelt das BFI die Applikation eines Lichtwellenleiters zur ortsaufgelösten Temperaturmessung. Die Vorteile sind:
• Nur ein Anschluss pro Kokillenseite • Keine Beeinflussung durch elektromagnetische Felder • Freie Positionierung der Temperaturmesspunkte
Zur Überwachung der Gießpulverzugabe entwickelt das BFI eine kostengünstige optische Messtechnik. Die Kombination einer robusten bildgebenden Sensorik mit einer spezifischen online Bildverarbeitung liefert eine kontinuierliche Überwachung der Badspiegeloberfläche. Das System ist in sowohl mobiler als auch stationärer Ausführung verfügbar. Auf diese Weise kann die Gießpulverabdeckung lückenlos beurteilt werden. Bereiche mit ungenügender Bedeckung werden sofort automatisch erkannt.
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