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Innerhalb eines Forschungsprojektes zur verbesserten Nutzung der Ergebnisse von Oberflächeninspektionssystemen (OIS) wurde ein System zur Verfolgung von Oberflächenfehlern über mehrere Anlagen hinweg entwickelt und bei einem deutschen Stahlunternehmen implementiert. Aufbauend auf einer Produktverfolgung, die über die in einer Datenbank gespeicherte Produkthistorie die Bandzuordnung erledigt, kann hiermit manuell für Einzelbänder bzw. automatisch für Coil-Pools (bestehend aus hunderten von Bändern) untersucht werden, ob spezielle Fehler, die z.B. nach dem Warmwalzen sichtbar sind auch nach der Feuerverzinkung noch detektiert werden. Unsicherheiten in der Bandlängenzuordnung bzw. Messung der Bandlängen werden hierbei automatisch kompensiert. Das Ziel einer solchen Untersuchung ist letztlich eine verbesserte Kenntnis über die Genealogie von Oberflächenfehler und deren Nutzung für die Materiallenkung. Die softwaretechnische Realisierung erfolgte auf der Basis der BFI eigenen Entwicklungsumgebung DataStudio.
System zur Verfolgung von Oberflächenfehlern
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