COCOP

Horizon 2020 Projekt COCOP gestartet

Am 1. Oktober 2016 wurde das Horizon 2020 Projekt COCOP gestartet. COCOP steht für „Coordinating Optimisation of Complex Industrial Processes“. Die Vision von COCOP ist die optimale Führung komplexer prozesstechnischer Anlagen durch ein koordinierendes Echtzeit-Optimierungssystem.

Ziel des Projektes ist die anlagenübergreifende Überwachung und Steuerung durch die Verknüpfung eines modellbasierten, prädiktiven und koordinierenden Optimierungskonzepts (Coordinated Optimisation) mit den Automatisierungssystemen der Anlage. Dieser ehrgeizige Ansatz wird in der Zusammenarbeit zwischen europäischen Universitäten, Forschungsinstituten und Industrieunternehmen entwickelt und verifiziert. Das Konsortium besteht aus zwei Universitäten, drei Forschungseinrichtungen, dem führenden Anbieter von Kupferanlagentechnologie, zwei großen Unternehmen aus der Prozessindustrie (Stahl und Spezialchemikalien) und vier KMU, die Automatisierungslösungen anbieten für verschiedene Industriebranchen.

Letztendlich sollen die Ergebnisse von COCOP helfen, die globale Position der europäischen Prozessindustrie stärken, die 20% der europäischen Industrieleistung repräsentiert und in rund 450.000 Unternehmen 1,6 Milliarden Euro Umsatz erzeugt und dabei 6,8 Millionen Arbeitsplätze sichert.

Technisches Ziel ist die Definition eines Konzeptes und seiner Umsetzung und Implementierung bei den beteiligten Industrieunternehmen. Dieses System erweitert bestehende industrielle Steuerungssysteme um effiziente Methoden der Datenverwaltung und –optimierung, und stellt Werkzeuge zur anlagenweite Überwachung und Regelung großer industrieller Produktionsprozesse bereit.

COCOP wird mit Standardisierungsgremien (Automatisierung) zusammenarbeiten, um eine nachhaltige Wirkung der Projektergebnisse zu gewährleisten. Die Kommerzialisierung der Lösung durch ihre Prozessautomatisierungs-Industriepartner ermöglicht es den Anlagenbetreibern, eine optimale Produktion zu erreichen bei verringertem Energie- und Ressourcenverbrauch und verringerten Treibhausgasemissionen.

Konsortium:

  • Tampere University of Technology (Coordinator)
  • DSM Chemical Technology R & D BV
  • SIDENOR Aceros Especiales S.L.
  • IDENER
  • MSi Grupo (Mondragon Sistemas De Informacion Sociedad Cooperativa)
  • OptimationAB
  • Outotec Oy
  • Tecnalia
  • Technische Universität Dortmund
  • VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH
  • VTT Technical Research Centre of Finland
  • 2-control ApS

Siehe auch:

Projekt Web-Seite