Me²H2-Methanpyrolyse

Me²H2-Methanpyrolyse

Ausgangssituation

  • Wasserstoff besitzt eine stetig wachsende Bedeutung als Ausgangsstoff in vielen Industrieprozessen, als flexibler Energieträger oder im Bereich der Mobilität
  • Wasserstoff wird heute überwiegend in industriell etablierten Prozessen hergestellt, die sich fossiler Rohstoffe bedienen und proportional zu den produzierten Mengen an Wasserstoff erhebliche CO2-Emissionen verursachen
  • Neue CO2-arme Technologien zur Wasserstoffherstellung, wie z.B. die Wasserelektrolyse, sind noch im Entwicklungsstadium und nur mit einem hohen Energieaufwand betreibbar
  • Durch den in Zukunft deutlich ansteigenden Strom‐Bedarf muss eine wirtschaftlich vertretbare, CO2‐neutrale Wasserstofferzeugung vor allem energetisch effizient erfolgen

 

Arbeitspunkte im Projekt

  • Vergleichende technische und wirtschaftliche Bewertung möglicher Verfahrensvarianten der Methanpyrolyse mit anderen, industriellen Verfahren der Wasserstoff‐Herstellung
  • Charakterisierung des Pyrolysekohlenstoffs aus der Methanpyrolyse und Festlegung von Qualitätskriterien für eine Verwertung der Materialien in Anwendungen der Stahlindustrie
  • Untersuchung zur mechanischen Aufbereitung und thermischen Verwertung des festen Pyrolysekohlenstoff zur Einstellung der geforderten Qualitätskriterien
  • Bereitstellung und Bewertung von kohlenstoffhaltigen Musterchargen für ausgewählte Anwendungen
  • Aufstellung einer Bewertungsmatrix als Basis für die Auswahl möglicher Anwendungen für die Kohlenstoffprodukte

 

Angestrebte Ergebnisse

  • Entwicklung eines industriell nutzbaren Verfahrens für die H2‐Erzeugung durch Erdgas‐Pyrolyse
  • Erarbeitung eines Anlagenkonzeptes, welches eine CO2‐neutrale Wasserstofferzeugung ermöglicht
  • Erarbeitung von Qualitätsanforderungen für die Verwertung von pyrolysekohlenstoffhaltigen Materialien in Verfahren der Stahlindustrie
  • Aufstellung eines Verwertungskonzeptes für den anfallenden Kohlenstoff

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Siehe auch

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