Infire – Entwicklung einer Strategie zur Verbesserung des Walzergebnisses beim Warmwalzen in Hinblick auf Oberflächenqualität, Produkteigenschaften und Reproduzierbarkeit

Situation:
- Beim Walzen von hochfesten Stahlgüten ist es nach wie vor eine Herausforderung gleichmäßige Walzergebnisse hinsichtlich Oberflächenqualität und Materialeigenschaften zu erhalten:
- Primärzunderreste und der während des Walzvorgangs gebildete Zunder sorgen für Oberflächendefekte.
- Einflüsse und Abhängigkeiten der Prozessbedingungen auf die Produktqualität sind nur unzureichend bekannt.
- Walzbedingungen verändern sich aufgrund der neuen, hochfesten Stahlgüten.
Lösung:
- Anpassung von Zunderdetektionssystemen zur Prognose von zunderbedingten Oberflächenfehlern.
- Untersuchung der Sensitivität des Walzergebnisses auf die Prozessparameter.
- Entwicklung neuartiger Methoden zur Beeinflussung des Zunderwachstums und des Zunderbruchverhaltens; betrachtet werden u.a. die Optimierung der Walzparameter und die Applikation von Oxid-Modifikations-Additiven.
- Entwicklung eines Models zur Prognose des Verhaltens des Zunders.
Betrieblicher Nutzen:
- Verringerung von zunderbedingten Oberflächen- und Materialdefekten.
- Verbesserung der Oberflächenqualität von hochlegierten Stählen durch ein erhöhtes Verständnis der Zunderbildung und –konditionierung beim Warmwalzen und in der Kühlstrecke.
- Definition von optimalen Walz- und Kühlstrategien für hochfeste Stähle.
- Ertüchtigung von bestehenden Walzlinien zur effizienteren und reproduzierbareren Produktion von hochfesten Stählen
Dieses Projekt wird von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig die Ansichten der Europäischen Union wider. Weder die Europäische Union noch die bewilligende Stelle können dafür verantwortlich gemacht werden.


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